Pfingsten ist kein Eintrag im Kalender, den man abhakt. Pfingsten ist kein bloßes Datum.
Pfingsten ist vielmehr eine innere Haltung: Wir feiern, dass Gott seinen Heiligen Geist in unsere Herzen ausgießt. Pfingsten rührt damit an die Weise, wie wir in der Welt stehen: ob mit gesenktem Blick oder mit offenen Augen.
Pfingsten: Über uns, der weite Himmel. In uns: der weite Geist. Nicht als einmaliges Geschehen vor langer Zeit. Sondern als tägliches Erwachen.
Erwachen zur Gewissheit: Gottes Atem weht in mir. Erwachen zum Bewusstsein: Ich bin getragen.
Erwachen zur Freiheit: Weit denken, weit lieben, weit hoffen.
Pfingsten öffnet, was verschlossen war.
Weiter Himmel - weiter Geist. Nicht nur an einem Sonntag im Mai. Sondern heute. Und morgen. Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Samuel Stucki, Pfr.
Hasst das Böse und liebt das Gute, richtet das Recht auf im Tor, vielleicht wird der HERR, der Gott Zebaoth, gnädig sein.
Amos 5,15
Zieht nicht mit den Ungläubigen an einem Strang. Wie passen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit zusammen? Oder was hat das Licht mit der Finsternis zu tun?
2.Korinther 6,14